Reflexzonen und Somatotopien als Bausteine des ganzheitlichen Therapieerfolgs
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Reflexzonen und Somatotopien als Bausteine des ganzheitlichen Therapieerfolgs


Reflexzonen und Somatotopien als Bausteine des ganzheitlichen Therapieerfolgs

Das Verständnis von Reflexzonen und Somatotopien leicht gemacht: Die drei Funktionsachsen des Menschen als Schlüssel zu effektiver Ganzheitlichkeit

 Alternativer Titel: "Die drei Funktionsachsen des Menschen als Schlüssel zu effektiver Ganzheitlichkeit"



Unter Somatotopien verstehen wir Projektionen reflektorischer Verkettungen im Körper (z.B. Meridianssystem der Körperakupunktur) und als Reflexzonen werden Projektionsfelder der Reizverarbeitung auf Gehirn- und Rückenmarksebene beschrieben. Beide neuro-physiologischen Phänomene werden an Beispielen veranschaulicht und gehören zum Repertoire vieler ganzheitlich tätigen Mediziner.



Für eine zielgerichtete und zeiteffektive Vorgehensweise einer kausal-orientierten Diagnostik und Behandlung hat sich das Denksystem in drei, längsorientierten Körperachsen bewährt.



Die vorn-hinten Achse verläuft median oder paramedianventral und dorsal des Körpers und ist reflektorisch mit den paarigen und mittelständigen Organen und Strukturen verkoppelt. Das Schmerz- bzw. Störmuster wird typischerweise durch die Verstärkung der Beschwerden beim Beugen und Strecken geprägt. Es gibt typische segmentale Zuordnungen zur Wirbelsäule sowie somatotopisch zu den Frontzähnen, Sinus frontales et ethmoidales.



Die lateral am Körper verlaufende seitliche Achse koppelt vordergründig zu unpaarigen, lateral liegenden Organen, bezieht artikulär besonders Hüft- und Schultergelenk ein und hat beim Schmerzmuster eine typische Verstärkung bei Seitneige und/oder Rotation. Somatotopisch hat auf diese Achsel besonders der Eckzahn, der Sinus sphenoidalis und die Leber als Organ Einfluss.



Schließlich lässt sich eine halbschräge Achsel mit seitlichem Verlauf zwischen den beiden erstgenannten Achsen beschreiben. Sie weißt besondere Kopplungen zum Atmungs- und Verdauungssystem, den Drüsen (bes. Mammadrüse), den Immunsystem, den prämolaren und molaren Zähnen sowie Sinus maxillaris auf.



Für alle Achsensysteme wird an einem Patientenbeispiel die Praxisrelevanz unterstrichen und der Leitsatz des bekannten Manualtherapeuten LEWIT illustriert, welcher sagte: „Wer den chronischen Schmerz nur dort behandelt, wo er auftritt, der ist verloren.“


Dozent(in):
Dr. med. Ralf Oettmeier

Datum / Uhrzeit:
Di 18.06.2019, 19:30 Uhr

Kosten:
Basis: 33,00 CHF
Basis-Plus: 33,00 CHF
Premium: 11,00 CHF